DateiRaum kommuniziert Zielgenau. Niemand soll eine unnötige Information sehen.

DateiRaum kommuniziert Zielgenau. Niemand soll eine unnötige Information sehen.

Und da begegnete ich Educanet

Es gibt schöne Übersichten. Man findet sich auf Anhieb zurecht.

In meiner Ausbildung zum eidg. dipl. Web-Project-Manager arbeiteten wir mit Educanet. Man trifft spannende Leute, sammelt Anleitungen, Präsentationen, Skripte, Checklisten... Doch wohin damit? Vorübergehend mühte man sich mit Educanet ab. Am Schluss der Ausbildung wurden all die Dateien und Beiträge von Educanet auf eine CD-Rom kopiert. Und mein Account auf Educanet wurde gelöscht. Das kann man besser machen, oder?

Blackboard: Auch nicht besser

Facebook hat einiges von DateiRaum kopiert ;-)

Dann machte ich meinen Master in Educational Technology. Hier arbeiteten wir mit Blackboard. Erneut wurden Dateien hochgeladen, in Arbeitsgruppen an denselben Dokumenten gearbeitet, Checklisten ausgetauscht, Handlungsanweisungen entwickelt...
Und als die Weiterbildung zu Ende war, wurde auch der Account zu Blackboard geschlossen. Wollte man etwas von diesem gesammelten Wissen retten, musste man es sich mühsam auf der Blackboard zusammensuchen und irgendwo auf seiner Festplatte verstauen. Das kann man besser machen. Oder?

Weg mit dem Belanglosem!

Eine leistungsstarke Suche ist das Herzstück von DateiRaum.

Was habe ich mich genervt: Da kamen automatisierte Mails, die mich keinen Deut interessierten. Da sah ich Mitteilungen, die gar nicht für mich bestimmt waren... Kurz ich will kein Zeugs zu Gesicht bekommen, das mich nicht interessiert!

Überlegung: Es gibt vier zentrale Dinge

Vier Dinge muss Plattform, wie ich sie mir vorstelle, verwalten: 

  • Termine (wann ist wo welcher Unterricht?)
  • Aufgaben (bis wann muss ich was erledigen?)
  • Mitteilungen
  • Wissen (Skripte, Dateien, Checklisten, meine Notizen...)

Ich will nur die relevanten Informationen

Eine Mitteilung, die nicht meine Klasse betrifft, will ich nie sehen. Ein Arbeitspapier, das nicht zu meiner Arbeitsgruppe gehört, soll mich nicht behindern. DateiRaum soll mir nur das anzeigen, was auch wirklich für mich relevant ist.

Alles kommentier- und damit erweiterbar

Wissen ist nicht etwas, was je einmal abgeschlossen ist. Diese einfache Erkenntnis sagt, dass alle Inhalte jederzeit von allen kommentier- und damit erweiterbar sein müssen. Wikipedia lebt und zeigt uns das sehr schön!

Beliebige Gruppen

Eine sinnvolle Plattform muss extrem flexibel mit Gruppen umgehen können. Es gibt Institutionen, Jahrgänge, Klassen, Projektgruppen, Teamarbeiten... usw. Es müssen beliebig viele Gruppen mit beliebig vielen Untergruppen zu denen beliebig viele Personen gehören erstellt werden können. Kurz: Es braucht ein granulares Gruppenmanagement.

Individualität: Subsysteme müssen möglich sein

Ich muss Dateien (nicht nur meine eigenen) selber nach meinem  eigenen Ordnungsprinzip anlegen, verlinken, beschlagworten und kennzeichnen können, falls ich will. Dinge, die mir nichts bringen, will ich aus meinem individuellen Bereich verbannen. Nutzloses Zeug soll mich nicht behindern. Ich möchte von einem Ordnungssystem profitieren, ohne dass dieses mich zwingt, auch so zu funktionieren. Ich möchte Profit und meine Freiheit.

Personendaten

Im System, welches meine Ausbildung begleitet, will ich die Kontaktdaten von jedem Teilnehmer. Diese sollen immer schön aktuell bleiben, ohne dass ich mich darum kümmern muss. Warum will ich das? Wenn ich Hilfe brauche, wenn ich etwas wissen muss, suche ich oft eine Person, nicht eine Datei. So funktionieren wir. Es ist einfach, sich an Genie Fritz zu erinnern, als an die Folie "Erfolgreicher Einsatz von Multishares im Lernkontext".

Lebenslänglich

Ich möchte mein persönlich erworbenes Wissen nach meinem Gusto verräumen. Da entsteht im Verlaufe einer Weiterbildung eine wahre Schatztruhe. Ich brauche Suchfunktionen, Kommentarfunktionen, Versionierung... Kurz: Ich möchte eine gute Wissensdatenbank, die mir hilft, mein Wissen anzulegen und schnell wieder zu finden. Schliesslich braucht man das Wissen ja nicht nur während der Ausbildung, sondern vor allem noch Jahre danach!

Versionierung

Jede Datei soll jederzeit in deiner neuen Version abgelegt werden können. Dies soll nicht zu einer weiteren Datei führen sondern zu einer weiteren Version innerhalb derselben Datei.

Letzendlich

Mir schwebt ein webbasiertes Tool vor, welches die dicken Bundesordner, die früher nach jeder Weiterbildung übrig blieben, ersetzt. Ein Instrument, welches mein Wissen mit allen Vorteilen, die das Internet heute bieten kann, organisiert und aufbewahrt.

Und da ich auf Worte gerne Taten sehe, begann ich ein solches Instrument zu bauen und nannte es DateiRaum.